Verbindungen auf technisch höchstem Niveau

mth und Woco bauen Zusammenarbeit weiter aus: Starke Partner für zwei neue Produkttechnologien in Deutschland

Henstedt-Ulzburg

mth – Maschinenbau-Technologie-Herrde – und Woco haben ihre Zusammenarbeit weiter vorangetrieben. Nachdem bereits vor zwei Jahren bei der Verschweißung der Motortrennwand der neuen C-Klasse von Mercedes-Benz erfolgreich zusammengearbeitet wurde, setzte man sich nun das ehrgeizige Ziel, Bauteile für eine neue Fahrzeuggeneration am Standort Deutschland zu international wettbewerbsfähigen Kosten zu fertigen. Um dieses Vorhaben zu ermöglichen, konstruierte mth eine technisch fortschrittliche Maschine, die vollautomatisch innerhalb von 20 Sekunden jedes Bauteil abfragt, verschweißt und lasert.

Als Zulieferer sind mth und Woco schon lange als Topadressen in ihren Branchen bekannt. Während mth, die Experten für Kunststoffschweißen, seit Jahren international mit Innovationen und technischen Fortschritt durch Lösungen für die innovative Verbindungstechnik in der Automobilindustrie verwurzelt ist, kann sich Woco gerade im Bereich der Aktuatorik und Akustik weltweit in zwölf Staaten als Vorreiter der Branche bezeichnen. Dementsprechend groß war die Freude bei mth-Geschäftsführer Mathias Herrde, bei einem anspruchsvollen Auftrag der Modulfertigung von Motortrennwänden als Kooperationspartner von Woco zu fungieren: „Wir sind stolz, mit unserem Unternehmen quasi als gleichberechtigter Partner von Woco an der Seite der weltbekannten Kunststoffexperten zu stehen und gemeinsam für einen Highend-Kunden der Fahrzeugindustrie tätig zu sein.” Besonders am Standort Kronach hat Woco in den letzten Jahren eine aufwändige Prozessautomatisierung vorgenommen, die diese Stätte zum Leadwerk in Verbindung mit chinesischen und mexikanischen Töchterwerken aufwerten soll. Die nun konstruierte Fertigungsanlage von mth geht dabei besonders auf die Bedürfnisse des Endkunden ein, da es möglich gemacht wird, die komplette Motortrennwand samt aller Prozessschritte in einer Maschine ganzheitlich zu fertigen und damit in der Produktion auf Qualität Made in Germany zu setzen, ohne den Standort Deutschland für die Fertigung verlassen zu müssen.

Wenn technisch höchste Ansprüche auf kreative Innovatoren treffen – neue Maschine steuert den ganzen Prozess in 20 Sekunden

Im Rahmen des Projektes der internationalen Industrialisierung hatte mth von Woco die Aufgabe übertragen bekommen, eine Sondermaschine für alle Produktionsstationen bezüglich der Motortrennwände zu bauen und dafür perfekte Schweißpunkte zu gewährleisten. Um auf engstem Raum effizient zu fertigen, kann die Maschine nun verschiedene Varianten der Motortrennwand und alle zugehörigen Teile automatisch erkennen und abfragen. Für die Verschweißung der Aggregattrennwand mit einer speziellen Schaummatte benötigte man Spezialsonotroden, die das Ankleben der Materialien an der Sonotrode selbst verhindern. Gute Erfahrungen mit diesem Verfahren konnte man schon bei der vorherigen Kooperation gewinnen. Denn auch die komplette Ultraschall-Schweißanlage, die für das Anbringen der Trennwände zwischen Motor und Fahrgastzelle in der neuen C-Klasse benötigt wird, hat ihren Ursprung im Hause mth. Das beweist zum einen die Zufriedenheit von Woco mit der Kooperation, zum anderen, dass nach wie vor auf die beste Qualität geachtet wurde. Dazu mth-Geschäftsführer Mathias Herrde: „Wir wollten auch bei dieser Zusammenarbeit nichts dem Zufall überlassen und vertrauten mit dem Zulieferer des Tischantriebs dem Marktführer Bosch. Der Schiebetisch ist die Grundlage für den außergewöhnlich kleinen Zyklus von 20 Sekunden pro Bauteil. Er lässt sich in verschiedene Stellungen fahren, sodass das Bauteil inklusive Logo in der Laserstation problemlos gekennzeichnet werden kann.” Mit einer Besonderheit konnte das Team um den dynamischen mth-Chef auch in der Aushebestation aufwarten. Diese arbeitet ebenso vollautomatisch, was den Zeitaufwand des gesamten Prozesses verkürzt. Somit gelang es in Kooperation mit Woco, jeden Arbeitsschritt genau aufeinander abzustimmen, um Zeit und Kosten zu sparen.

Trotz globaler Ausrichtung ticken die Uhren gleich: mth und Woco wollen auch in Zukunft eng miteinander kooperieren

Das Ergebnis dieser Kosten- und Zeiteinsparung sind hochwertige Produkte, produziert mit innovativen Fertigungstechnologien. Das Hauptziel der Akustikspezialisten Woco war, die Insassen durch die neuen Motortrennwände möglichst wenig mit Motorlärm zu belasten. Dass dies nun gewährleistet ist, kann man auch als Erfolg für die Kooperation zwischen Woco und mth verbuchen. mth-Chef Herrde sieht sein Unternehmen dabei in der Rolle des kreativen Zulieferers, mit dem man durch gemeinsame Innovationsfähigkeit besonders in der Automobilbranche gerne arbeitet um ehrgeizige Ziele, wie bei diesem Einsatzbeispiel die ganzheitliche Modulfertigung einer Motortrennwand in einer Fertigungsanlage, umzusetzen.

Ansprechpartner:

Herr Robert Timmerberg
Telefon: +49 (211) 3238290
Zuständigkeitsbereich: Geschäftsführender Gesellschafter

In Zusammenarbeit von mth mit der zur weltweit operierenden Woco Gruppe gehörenden Woco Kronacher Kunststoffwerk GmbH ist eine Fertigungsanlage auf höchstem Niveau für die neue automatische Modulfertigung einer Motortrennwand entstanden

Auf kleinstem Bauraum wird die Aggregattrennwand mit einer Spezialschaummatte verschweißt. Alle Befestigungsmaterialien werden auf Vorhandensein automatisch abgefragt

Eine Spezialform der Sonotroden verhindert das Ankleben der Materialien beim Ultraschallschweißen. Diese Geometrie ist eine mth-Entwicklung und wird von Woco bereits in einer Sondermaschine verwendet, die sich bei der Fertigung eines weiteren Trennwandmoduls als erfolgreich erweist

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